Neue Technologie in der Klimaleitungsfertigung

Mit dem Laserschweißen hat Continental eine neue Technologie in der Klimaleitungsfertigung eingeführt, die nicht nur präzise und zuverlässig, sondern durch die deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen auch umweltfreundlich ist.

Das Laserschweißen nutzt die konzentrierte Energie eines Laserstrahls, um die Kontaktfläche zwischen den beiden zu verbindenden Teilen zu verschmelzen. Anders als bei der traditionellen Löttechnik entfällt die Verbrennung von Kohlenwasserstoffen, was allein in dem Werk im rumänischen Timișoara eine Einsparung von fast 700.000 Litern Autogas pro Jahr bedeutet.
Hinzu kommen die hohe Zuverlässigkeit und Prozessstabilität. „Diese resultieren aus der computergesteuerten Funktionsweise“, erklärt Dominik Kempf, Leiter Forschung und Entwicklung im Bereich Klimaleitungen.
Die zunächst in Rumänien nach sorgfältiger Prüfung in die Serienproduktion eingeführte Technologie ermöglicht das Verschweißen von Rohrenden mit Anschlüssen und Ventilkörpern. „Die hohe Qualität der Fertigteile hat unsere Kunden überzeugt, auf unsere laserverschweißten Produkte zu setzen“, erklärt Kempf.
 
Ein großer Vorteil der Technologie ist auch die deutliche Verbesserung der inneren und äußeren Sauberkeit der Teile, da kein Schweißmittel mehr benötigt wird. Dadurch entfällt zudem der Prozessschritt zur Reinigung der Teile nach dem Schweißen. Nach der erfolgreichen Einführung in Rumänien wird Continental nun weiter investieren, um die Kapazität in Timişoara zu erhöhen und das Laserschweißen auch an anderen Standorten zu ermöglichen.