Robustes und kostengünstiges Leitungsdesign dank CAE

Mithilfe des neuen automatisierten Design-Tools CAE (computer-aided engineering) kann Continental seine Klimaleitungen jetzt noch robuster gestalten und per Computersimulation die Leistung von Komponenten und Baugruppen genauer analysieren.

CAE hilft den Ingenieuren, Konstruktionsfehler von vornherein zu vermeiden, die ansonsten erst bei der physischen Prüfung oder schlimmstenfalls erst beim Endkunden auffallen könnten. Das Tool ermöglicht zudem die Änderung einzelner Parameter in dem zu untersuchenden System, wodurch der Bereich der Analysemöglichkeiten erweitert wird. Darüber hinaus spart es auch noch Zeit und damit Kosten bei der Produktentwicklung.
  „CAE ist in einer Vielzahl von Branchen auf dem Vormarsch, weil es die technische Analyse von physikalischen Tests in eine virtuelle Simulation transformiert“, erklärt Projektmanager Fernando Guzman. Dabei wird mit Computersoftware (ANSYS & ABAQUS) die Leistung von Produkten und Komponenten simuliert, um die Designs zu verbessern und bei der Lösung von Konstruktionsproblemen zu helfen. Zunächst modellieren die Ingenieure die Geometrie und die physikalischen Eigenschaften des Modells inklusive seiner Umgebung, bevor sie die eigentliche Computersimulation starten. CAE nutzt Ansätze der Fluiddynamik, der Finite-Elemente-Analyse (FEA) und der Kinematik. Continental nutzt das Tool derzeit zur Spannungs- und Dynamikanalyse von Bauteilen und Baugruppen unter Verwendung der Finite-Elemente-Analyse und der Fluidsimulationsanalyse. Als Nächstes kommen die thermische und die akustische Analyse hinzu.
 
„CAE wird in vielen Bereichen immer beliebter, weil es die technische Analyse physikalischer Tests in eine virtuelle Simulation umwandelt“, erklärt CAE-Teamleiter Marius Todoran. Durch ständige Vergleiche zwischen den physikalischen Labortests und den Computersimulationen wird die Genauigkeit und Zuverlässigkeit des Tools erheblich verbessert. Inzwischen hat das Projekt schon zu einigen Synergien mit Automobilherstellern geführt, wodurch die Nachfrage nach Simulationen bereits deutlich gestiegen ist.