Bitte wähle ein Land oder Region.
Deutschland Deutschland Ok Ändern
 Fahrkomfort bei Offroad-Rennen

Continental Motorlager im Maverick X3 bei Rally Dakar

Home Media Stories Fahrkomfort bei Offroad-Rennen

Fahrkomfort bei Offroad-Rennen

Unsere Motorlagerung im Can-Am Maverick X3 überzeugt beim mehrtägigen Einsatz in anspruchsvollen Wüsten- und Geländerennen.

Praxistest bestanden: Bei der Dakar Rally 2021 gewann erneut ein Pilot in einem Can-Am Maverick X3 – zum vierten Mal in Folge.Abenteuer und Action mit viel PS gefällig? Der Automobilsport liefert Spannung und Sensation auch jenseits von geteerten Straßen: in wilden Offroad-Rennen. Sprung, Ruckeln, Landung – für die anspruchsvollen Fahrten durch steiniges Gelände und heißen Sand müssen die Fahrzeuge höchsten Anforderungen gerecht werden. Vorreiter auf diesem Gebiet: BRP Can-Am.

BRP, der kanadische Hersteller von Schneemobilen, Geländewagen, Motorrädern und Wasser-Motorrädern, hat mit seinem Can-Am Maverick X3 ein Fahrzeug der Extraklasse auf der Piste: 195 Turbo-PS mit 24 Zoll Federweg – und unsere Motorlager rasen mit.

Qualität führt zum Erfolg: Überall auf der Welt schreibt die Maverick-Familie das nächste Kapitel an Offroad-Abenteuern – das wohl bekannteste ist die Dakar Rally. Zum vierten Mal in Folge gewann 2021 ein Maverick X3 in der Kategorie Side-by-Side Vehicles (SSV). Der Maverick X3 ist das am meisten gefahrene Fahrzeug bei der Rallye. Ein mehrtägiger Nervenkitzel durch Wüste, Steppe und Einöde über mehrere Tausend Kilometer – das verlangt nicht nur den Fahrern alles ab, sondern auch den Stoßdämpfern, Bremsen und Motoren samt ihrer Lagerung.

Eine Entwicklung nach Maß

Foto: BRP (www.can-am.brp.com)Deshalb arbeitete unser Team aus Nordamerika gemeinsam mit den BRP-Ingenieuren in Quebec daran, die Faktoren Geräuschemission, Vibration und Härte (Noise, Vibration, Harshness – kurz NVH) zu verbessern. Das Ziel: spezifizierte Parameter für eine gute Isolierung von Motorvibrationen und Härte in der Kabine. Warum? Bessere NVH bedeutet weniger Ermüdung des Fahrers in den langen Wettkampfstunden und eine bessere Haltbarkeit der umgebenden Komponenten aufgrund geringerer Vibrationen über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs. Can-Am-Maverick-Pilot Francisco López Contardo aus Chile war in den 12 Etappen der diesjährigen Dakar Rally beispielsweise mehr als 53 Stunden unterwegs. Eine weitere Herausforderung: Unter dieser intensiven Belastung erreicht die Abgasanlage hohe Temperaturen – hält das Material der Motorlagerung dem nicht stand, beeinträchtigt dies die Performance und Langlebigkeit (durability) des Fahrzeugs. Hier setzten also die Produkt- und Materialspezialisten bei der Entwicklung an.

Bruno Sena Maia Bruno Sena Maia ist Projektingenieur an unserem Standort in Nordamerika und war im Entwicklungsteam der Motorlagerung für Maverick X3:

„Die Dakar Rally ist das Ereignis für Offroad-Fahrzeuge im Motorsport schlechthin. Hier messen sich die Besten der Besten – und mit unseren Motorlagerungen im Can-Am Maverick X3 ist Continental ein Teil davon.“
 


„Das war keine einfache Aufgabe“, erzählt der Projektingenieur Bruno Sena Maia. „Aber die harte Arbeit hat sich gelohnt: Nach einer intensiven Testreihe hatten wir ein Produkt nach Maß.“

NVH-Ziele für mehr Fahrkomfort und Qualität

Foto: BRP (www.can-am.brp.com)Erreicht haben die Entwickler das Ergebnis durch eine optimierte Kautschukmischung. Dabei spielten Parameter wie statische und dynamische Steifheit, Dämpfungskoeffizient und Härte eine Rolle, damit Geräusche sowie Erschütterungen auch unter extremen Bedingungen ausgeglichen werden. „Die Steifigkeit steht in direktem Zusammenhang mit den Fahrzeuglasten und dem Lastverhalten bei bestimmten Frequenzen, sowie Dämpfungskoeffizienten und Härte“, erklärt Sena Maia. „Diese Parameter bestimmen, wie schnell und wie viel Last das Gummielement und seine Struktur vom Motor aufnehmen bzw. auf den Rahmen übertragen, an dem das Motorlager befestigt ist.“ Heißt also: Die Erfüllung der NVH-Ziele dieser Komponente ist entscheidend für das Erreichen der NVH-Ziele des Fahrzeugs. Denn die bestimmen, wie viel Vibration und Härte vom Motor auf den Fahrzeugkäfig übertragen werden, was sich in Fahrkomfort und Qualitätswahrnehmung des Fahrzeugs niederschlägt. „Wir lieferten ein Produkt, das im Vergleich zu früheren Maverick-Motorlagern bis zu dreimal besser abschneidet und auch bei extremen Temperaturen eine hervorragende Performance abliefert“, freut sich Sena Maia.

Download