CONTI RipProtect

Leistungsstarke Systeme zur Erkennung von Gurtrissen für Continental-Fördergurte

CONTI RipProtect

CONTI RipProtect ist ein permanentes Hochfrequenzsystem, das Längsrisse von Fördergurten erkennt und minimiert, indem es den Zustand einer Reihe von eingebetteten induktiven Sensorschleifen überwacht.

Hauptmerkmale

  • Überwachung von Gurtrissen mit „umgekehrten” 8er-Antennen
  • Optionale Antennenidentifikation über RFID
  • Unabhängige Zwei-Standort-Überwachung

Funktionalität

  • Senden und Empfangen mit Hochfrequenztechnik, die zur elektrischen Kopplung über Durchgangsantennen verwendet wird
  • Der Sender induziert elektrischen Strom in eine intakte Schleife, die vom Empfänger erkannt wird
  • SPS verfolgt Schleifensignal gemäß Schleifenplan
  • Wenn ein Bandlängsriss auftritt, ist auch die Sensorschleife beschädigt
  • Sender induziert elektrischen Strom in eine gerissene Schleife, Schleife sendet kein Signal und Empfänger erkennt kein Signal
  • SPS verpasst Signal im Schleifenplan und alarmiert oder stoppt die Förderanlage

Installation

  • Die meisten Längsrisse in Fördergurten treten in der Nähe der Materialeinfädelung auf 
  • Zweiter Überwachungspunkt nach Inbetriebnahme möglich
  • Die Gurtbewegung wird mit einem Abstandssensor und Zielen auf einer Systemscheibe überwacht
  • Die Schleifentrennung wird durch die Anzahl der erkannten Ziele zwischen den Schleifendetektionen überwacht

Systemvorteile

  • Touchscreen: Einfaches Navigieren mit Touchscreen-Oberfläche
  • Automatische Synchronisation: Karte des Bands und vorbeilaufender Fördergurt synchronisieren sich mit RFID-Tag-Lesungen
  • RFID-Tags: Eindeutige Kennzeichnung von Sensorschleifen zur Schleifenidentifikation und Rückverfolgbarkeit
  • Automatische Kalibrierung: Reduziert die Kalibrierungszeit und minimiert Fehler
  • Zykluszähler: Liefert einen Impuls für den Standort zur Überwachung der abgeschlossenen Bandumdrehung
  • Anhalten an Schleife: Stoppt das Band an einer bestimmten Stelle zur Wartung
  • Flache Tags: Ermöglichen dünnere Gurtabdeckungen
  • Vielseitig: Einsatz in Gewebe- oder Stahlseilgurten
  • Flexibel: Benötigt nur 2 RFID-Tags, um funktionsfähig zu sein

Anwendungsbereich

Dieses System hat sich weltweit in nahezu jeder existierenden Bergbau- oder Industrieanwendung bewährt. Bei diesem System handelt es sich um eine Technologie auf induktiver Basis, die die Integrität von leitfähigen Schleifenantennen, die in Gewebe- oder Stahlseilfördergurte eingebettet sind, in regelmäßigen Abständen überwacht. Bei einem Längsriss kann die Schleife den induzierten Strom nicht leiten und das System erzeugt einen Rissalarm, sobald die Antenne die Detektorköpfe des Systems passiert. Dieses System gibt es schon seit Jahrzehnten, aber es wurde mit den neuesten Technologien, einschließlich RFID-Technologie und digitaler Signalverarbeitung, ständig verbessert.

Wichtige technische Daten

  • Bandgeschwindigkeit: bis zu 10 m/s
  • Gurtbreite: 600 mm bis 3.500 mm (Standard), breiter ist in Sonderausführung möglich
  • Bandbewertung: Voll-Gewebe- und Stahlseilgurte
  • Temperatur: -45 °C bis 70 °C (Detektorköpfe/Abstandssensor)
  • Luftfeuchtigkeit: max. 95 % nicht-kondensierend
  • System-Ausgang: Schließrelais; Ethernet TCP/IP; Modbus TCP/IP
  • Eingangsspannung: 10/220 VAC; 24 VDC Option verfügbar
  • IP-Schutzklasse: 67 für vor Ort installierte Sensoren; 65 für Steuergerät

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