Acella®: Ein Klassiker, der sich immer wieder neu erfindet

Die Erfolgsgeschichte unserer Folienmarke begann vor 125 Jahren

Das Technologieunternehmen Continental blickt zurück auf eine lange Tradition und eröffnet gleichzeitig neue Möglichkeiten für die Fahrzeuginnenräume der Zukunft: Die Erfolgsgeschichte von Acella®, der bekanntesten Oberflächenmarke des Unternehmens, hat bereits vor 125 Jahren begonnen. Heute ist das Material ein Musterbeispiel für innovative und langlebige Oberflächenlösungen für Fahrzeuginnenräume. 

Acella® ist eine der wichtigsten Marken und die große und weiterhin wachsende Produktfamilie gehört zum Kerngeschäft. Davon zeugen die Innovationen mit Blick auf die Mobilitätskonzepte der Zukunft.
Acella Warenzeichen und Logo Im Jahr 1895

Wie alles begann

Am 30. Mai 1895 hat die spätere Benecke-Kaliko AG, heute Teil der Continental, ihr neu entwickeltes Nitro-Kunstleder der Marke Acella® beim kaiserlichen Patentamt als Warenzeichen angemeldet. Am 30. September 1895 erfolgte die Eintragung in die Zeichenrolle.
 
Gegenüber dem bis dahin erfolgreichen Wachstuch und „Ledertuch“ mit Leinölfirnis war es kältebeständiger und widerstandsfähiger gegen Alterungserscheinungen – Eigenschaften, die Acella® heute noch ausmachen. 
Fertigung von Acella Ende des 19 Jahrhunderts

1895 bis 1920

Das "Ledertuch" wird zum Verkaufsrenner

Kutschen und Karren beherrschten das Straßenbild der Städte. In Hannover hatte die Elektrifizierung der Straßenbahnen begonnen, aber in der Innenstadt wurden die Wagen immer noch von Pferden gezogen. 

Verkaufsrenner war bis Anfang der 1920er-Jahre das „Ledertuch“. Es wurde beinahe universell verwendet, aber vor allem als Möbelüberzug und zur Ausstattung von Straßenfahrzeugen und Eisenbahnwaggons eingesetzt.
Autositze aus Acella Kunstleder

1920 bis 1950

Ständig weiterentwickelt

Mitte der 1920er-Jahre führte der Weg von der Wachstuchfabrik zum modernen kunststoffverarbeitenden Werk durch den wachsenden Kunstlederbedarf der aufblühenden Automobilindustrie. In den Folgejahren wurden ständig neue Produkte entwickelt und weitere Anwendungen gefunden, schwerpunktmäßig im Fahrzeugsektor.

1950 bis 1960

Im Alltag angekommen

Die nach dem Zweiten Weltkrieg einsetzende Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte auf PVC-Kunststoff-Basis unter dem bekannten Namen Acella® hatte den Aufstieg zum größten kunststoffverarbeitenden Unternehmen in Europa zur Folge. 

Unter dem Markennamen Acella® vertrieb das Unternehmen auch zahlreiche Produkte für den häuslichen Gebrauch: Sonnen-, Sicht- und Wetterschutz, Sitz- und Polstermöbel sowie TV- und Hifi-Gehäuse. Acella® war endgültig im Alltag der Menschen angekommen.
Beinahe universell einsetzbar: kaum ein Kino, das in der Nachkriegszeit ohne Acella-Wandbespannung auskam.

1960 bis 1970

Vom Fahrzeugsektor in den Kinosaal

Mitte der 1960er-Jahre wurde die Produktpalette auf Fußbodenbeläge für öffentliche Verkehrsmittel wie Eisenbahnpersonenwagen ausgeweitet.
 
Die kontinuierliche Produktentwicklung auf PVC-Kunststoff-Basis für neue Anwendungen hatte den Aufstieg zum größten kunststoffverarbeitenden Unternehmen in Europa zur Folge. So war Acella® auch in anderen Bereichen erfolgreich, kaum ein Kino kam ohne die Acella-Wandbespannung aus.  
Acella Oberflächematerial mit realistischer Ledernarbe

1970 bis 1990

Oberfläche mit realisitischer Ledernarbe

Eine sprunghafte Nachfragesteigerung für den Fahrzeuginnenraum erfuhr Acella® in den 1970er-Jahren. Damals entwickelten die Oberflächenexperten in Hannover eine Technologie, die es ermöglichte, das synthetische Material mit einer realistischen Ledernarbe zu versehen.

Damit wurde Acella® endgültig zu der festen Größe auf dem Markt, die heute nicht mehr wegzudenken ist. 
  • Verarbeitung von Acella im Fahrzeuginnenraum
  • Acella Eco als Sitzbezug

Heute: Umweltbewusst und zukunftsweisend

Heute ist Acella® das bevorzugte Material für Fahrzeuginnenausstattungen. Seine Langlebigkeit, das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und zahlreiche Designmöglichkeiten sind einige der wichtigsten Produktvorteile.
Ebenso rückt der Aspekt der Nachhaltigkeit immer mehr in den Fokus. Acella® punktet mit seinen guten Umwelt- und Gesundheitseigenschaften, seiner Schmutzresistenz und Reinigungsfreundlichkeit sowie mit guten Verarbeitungseigenschaften. Das Material ist führend unter den geruchs- und emissionsarmen Kunstledern. Es kann heute lösemittelfrei, allein mit wasserbasierten Lacken hergestellt werden, und für den Textilrücken können biobasierte Rohstoffe und recycelter Kunststoff verwendet werden.